Dem Blitz keine Chance lassen – LED Straßenbeleuchtung

Der Originalbeitrag ist im „Treffpunkt Kommune“ eine Informationsportal für Städte und Kommunen nachzulesen.

Gewitter über der Stadt: Bei der Straßenbeleuchtung mit LED-Technik stellen insbesondere Überspannungen ein ernsthaftes Problem für die empfindliche Elektronik dar. Foto: Animaflora/Fotolia

LED-Beleuchtungsanlagen brauchen zum Funktionieren elektronische Bauteile. Diese sind empfindlich gegen Blitzeinschläge und Überspannungen zum Beispiel durch Schaltvorgänge. Der Schutz gegen diese Risiken ist wichtig, sonst drohen der Totalausfall der Straßenbeleuchtung und hohe Folgekosten.

Der Trend zur LED in der Innen- und Außenbeleuchtung ist eindeutig. Es scheint, dass die Vorteile, besonders in den Punkten Energieeinsparung und intelligenter Lichtsteuerung, für einen wachsenden Anteil der LED-Lösungen in der Beleuchtungstechnik sorgen werden. In der Straßenbeleuchtung ist dies schon in vielen Städten offensichtlich, aber auch in der Industrie- und Gebäudebeleuchtung befindet sich die LED auf dem Vormarsch.

Mittlerweile haben viele Kommunen und Netzbetreiber europaweit ihre ersten Erfahrungen mit der relativ neuen Technik gesammelt. Es zeigt sich, dass es bei der Technologie Licht- und Schattenseiten gibt. Seit einigen Jahren wird offenbar, dass insbesondere Überspannungen ein ernsthaftes Problem für die empfindliche Elektronik von LED-Beleuchtungsanlagen darstellen. Erste Rückmeldungen aus dem Feld bestätigen dies. Die dänische Stadt Esbjerg etwa kam Ende 2014 mit dem bisher größten Ausfall einer LED-Straßenbeleuchtung in Folge eines Blitzeinschlags in die Schlagzeilen. Über 400 Straßenleuchten waren betroffen. Dies ist auch deshalb besonders erwähnenswert, weil Dänemark eine der blitzärmsten Regionen in Europa ist.

Andere Betreiber melden Probleme durch Überspannungen infolge von Schaltvorgängen im Netz oder beim Betrieb von gemischten Netzen mit LED- und herkömmlichen Entladungsleuchten, bei denen die konventionellen Leuchten am Abend mit mehreren tausend Volt gezündet werden.

Probleme durch Zündvorgänge

Ein anderes Phänomen, das insbesondere bei Schutzklasse-II-Leuchten auftritt, sind statische Aufladungen, bei denen eine Ladungstrennung stattfindet und sich darauf folgend eine hohe Spannung am Leuchtengehäuse beziehungsweise am Kühlkörper der LED aufbauen kann. Dieses Phänomen ist jedem Autofahrer bekannt, der beim Aussteigen aus seinem Auto schon mal einen elektrischen Schlag bekommen hat.

Aber auch in der Gebäude- und Hallenbeleuchtung gibt es Probleme. Insbesondere dort, wo Überspannungen nicht von außen, sondern aus der eigenen Anlage herrühren. So sind insbesondere Fälle aus der Industrie bekannt, in denen elektrische Betriebsmittel Überspannungen erzeugen und diese durch die elektrische Verkabelung zur Beleuchtung gelangen. Erste sporadische Ausfälle einzelner Leuchten oder LEDs sind die dafür typische Anzeichen.

Stand der Technik

Auch Aufgrund dieser Erfahrungen haben die Straßenleuchtenhersteller ihre Anforderungen an die Festigkeit der Leuchten gegen Überspannungen angehoben. Lag vor einigen Jahren die Überspannungsfestigkeit bei etwa 2000 bis 4000 Volt, liegt sie derzeit im Durchschnitt bei 4000 bis 6000 Volt. Allerdings reicht selbst dies vielfach nicht aus. Durch Blitzeinschläge können sich Überspannungen von einigen hunderttausend Volt aufbauen, durch elektrostatische Entladungen immerhin bis zu 30.000 Volt.

Um dem Rechnung zu tragen, bieten viele Hersteller optional an, ihre Leuchten durch ein leistungsfähiges Typ 2+3 Überspannungsschutzgerät (ÜSG) zu schützen. Ist dies nicht möglich oder gewollt, zum Beispiel aus Platzgründen oder weil die Leuchten schon verbaut sind, kann das Schutzgerät auch im Mastsicherungskasten eingesetzt werden. Dies bietet zudem den Vorteil der einfacheren Wartung und Nachrüstung.

Zur Vervollständigung des Schutzkonzepts und zur Entlastung der Lichtpunkte sollte ein zusätzlicher Kombi-Ableiter Typ 1+2+3 in der Straßenschaltstelle beziehungsweise zentral im Verteiler die Ausbreitung von Blitzströmen und Überspannungen verhindern.

In der Gebäudetechnik kann man durch eine Ausrüstung der Elektroinstallation mit Blitz- und Überspannungsschutzgeräten einen wirkungsvollen Schutz realisieren. So können in der Gebäudeeinspeisung Kombi-Ableiter Typ 1+2+3 zum Schutz gegen Blitzströme und Überspannungen eingesetzt werden. In den Beleuchtungsunterverteilungen und Leuchtenanschlussdosen ist der Einsatz von Typ 2+3 Überspannungsschutzgeräten gegen Überspannungseinkopplungen und Schaltüberspannungen, die in der Anlage selbst entstehen, sinnvoll.

Praxisnaher Überspannungsschutz

Auf dem Markt finden sich viele Hersteller für Überspannungsschutz. Hier den Überblick zu behalten und das richtige ÜSG für LED-Beleuchtungsanlagen zu finden, stellt daher die erste große Hürde da. Daher sollte auf folgende Punkte besonders geachtet werden:

  • Ein guter Überspanungsschutz sollte nach IEC 61643-11 geprüft sein und die Anforderungen der VDE 0100-534 erfüllen. Um dies zu erreichen, werden unter anderem Zustandssignalisierungen und Trennvorrichtungen im Schutzgerät integriert. Da das Gerät meist, wie zum Beispiel bei Leuchten, an unzugänglichen Stellen verdeckt verbaut wird, ist reine optische Signalisierung nicht ideal. Ein Überspannungsschutzgerät, das zusätzlich die Leuchte im Fehlerfall vom Stromkreis trennen kann, bietet hier eine gute und einfache Möglichkeit der indirekten Signalisierung.

  • Die Baugröße und Montageart des Überspannungsschutzgeräts ist für Leuchten und Sicherungskästen sehr wichtig.

  • Treten am Einbauort allgemein Feuchtigkeit oder Stäube auf, sollte ein Schutzgerät mit erhöhter IP-Klasse ausgewählt werden.

  • Überspannungsschutzgeräte müssen die Schutzklasse (SKI oder SKII) der Leuchten berücksichtigen.

  • Neben dem Schutz für die 230-Volt-Versorgung sollte der Schutz der Steuerung, wie zum Beispiel DALI, zweite (Steuer)-Phase, 1-10 Volt oder DMX berücksichtigt werden. Überspannungsschutzgeräte, die beide Schnittstellen schützen können, sind ideal für diese Leuchten und bieten in der Regel einen besser abgestimmten Schutz als zwei einzelne ÜSG.

Fazit: Die LED-Technik wird in der Beleuchtung immer wichtiger. Die Weiterentwicklung der Technik sorgt für immer zuverlässigere Lösungen. Praxisorientiere, angepasste Überspannungsschutzgeräte und Schutzkonzepte sichern dabei die empfindliche Elektronik vor schädlichen Überspannungen. Die zusätzlichen Kosten eines wirkungsvollen Überspannungsschutzkonzepts für ein Leuchtensystem liegen derzeit bei unter ein Prozent der Gesamtkosten. Überspannungsschutzmaßnahmen sind daher für jeden Anlagenbetreiber ein einfaches und vielfach unverzichtbares Mittel um langfristig die Lebensdauer und Zuverlässigkeit der Beleuchtung zu erhalten und Folgekosten zu vermeiden.

Mirko Harbott

Der Autor
Mirko Harbott ist Leiter Produktmanagement bei dem auf Lösungen für den Blitz- und Überspannungsschutz spezialisierten Unternehmen Citel Electronics in Bochum

Info: Wissensbaustein Überspannungsschutztechnik

Aktiver Überspannungsschutz
Ein entscheidender Vorteil von aktiven Überspannungsschutzgeräten (im Gegensatz zur reinen Absicherung durch hohe Überspannungsfestigkeit) ist, dass diese relativ unabhängig von der Überspannungshöhe arbeiten. Wichtig zur Auswahl ist dabei die Größe der maximalen Energieaufnahme. Daher sollte bei der Auswahl des Überspannungsschutzes auf den Typ, die Einbausituation und das Risiko für die Anlage oder Personen geachtet werden. Ohne aktiven Überspannungsschutz ist bei einer Überschreitung der Isolationsfestigkeit/Spannungsfestigkeit einer Leuchte in der Regel ihr Teil- oder sogar Totalausfall zu befürchten.

Schutzgerät-Typen

  • Typ 1: Blitzstromableiter, der zum Schutz gegen Blitzströme eingesetzt wird.

  • Kombi-Ableiter Typ 1+2 oder Typ 1+2+3: Kombinierte Blitz- und Überspannungsschutzgeräte, die zum einen energiereiche Blitzströme ableiten können, zum anderen aber auch einen wirkungsvollen Schutz gegen schnell ansteigende Überspannungen, wie zum Beispiel Schaltüberspannungen, sowie Feldeinkopplungen sicherstellen.

  • Typ 2 oder Typ 2+3: Überspannungsschutzgeräte zum Schutz gegen Schaltüberspannungen und Feldeinkopplungen.

  • Typ 3: Umgangssprachlich auch Feinschutz genannt. Bietet nur einen Mindestschutz direkt im oder am Endgerät und sollte in Kombination mit vorgelagerten, leistungsfähigeren Überspannungsschutzgeräten eingesetzt werden.

Koordiniertes Schutzkonzept
Dies beschreibt die optimale Energieverteilung zwischen verschiedenen Überspannungsschutzgeräten und den Feinschutzkomponenten im LED-Treiber. Kombi-Ableiter Typ 1+2+3 mit der integrierten Citel VG-Technology zum Einbau in die zentrale Einspeisung und zum LED-Treiber hin koordinierte Typ 2+3 im Leuchtenstromkreis erfüllen diesen Zweck optimal.

Bemerkung: Überspannungsschutzgeräte werden nach IEC61643-11 geprüft. Je mehr Typen kombiniert sind, umso mehr Tests und Parameter werden nach IEC61643-11 vom Hersteller garantiert.

Mirko Harbott

Dem Blitz keine Chance lassen

 

Einsparungen durch Umstellung auf LED Technik

Entsprechend der Definition des Energieeinspargesetzes vom 22. Juli 1976 (EnEG 1976) ist eine Investition im Regelfall wirtschaftlich, wenn sich diese je nach Energiepreis und Bedingungen des Kapitalmarktes innerhalb einer Nutzungsdauer wieder erwirtschaftet.

Wird dieses Wirtschaftlichkeitsgebot als Randbedingung der Investitionsentscheidung, hier die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik, erfüllt, so ist diese effektiv.

Ist also die Amortisationsdauer kürzer als die Nutzungsdauer, so ist die Wirtschaftlichkeit gegeben.

Für einen ersten Überblick kann die Energieeinsparung pro Zeiteinheit unter Annahme eines äquivalenten Lichtstromes vor und nach der LED-Umstellung von Leuchtmittmittel dienen. Einige Richtwerte für übliche Leuchtmittel sind den nachfolgenden Tabellen zu entnehmen. Alle dort angegebenen Währungswerte sind Nettowerte.

Einsparung durch Umrüstung auf LED

Ein LED-Leuchtmittel 24W mit 155 lm/Watt kostet etwa 30 Euro. Bei einem Strompreis von 22 Cent/kWh und einer Brenndauer 4.200 Stunden im Jahr hat sich dieses amortisiert in 0,61 Jahre.

Weitere Ausführungen können der Fachzeitschrift „Es werde Licht II“ der Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt (LENA) entnommen werden. Die e-con GmbH (Dr. Matthias Schönhardt) ist der fachlich Verantwortliche für deren Inhalt.

Mercedes-Benz Energiespeicher Home: Die zweite Generation is da!

Nach der erfolgreichen Markteinführung 2016 hat Mercedes-Benz nun den Energiespeicher Home weiterentwickelt. Die neue Generation kann ab sofort bestellt werden und ist voraussichtlich ab Anfang Dezember 2017 (KW 49) bei uns ab Lager verfügbar.

Während sich die zweite Generation „äußerlich“ unverändert zeigt, überzeugt der Energiespeicher Home 2.0 durch seine „inneren Werte“. Die Batterieleistung und Kapazität pro Speichermodul wurden deutlich erhöht. Mit der neuen Generation sind individuelle Speichergrößen von bis zu 24 kWh möglich, wobei die „Einstiegsgröße“ von 2,5 kWh auf 6 kWh steigt. Bis zu acht Batteriemodule mit je 3 kWh Nennkapazität lassen sich somit kombinieren.

Neu ist ebenfalls die verbesserte Garantie von 10 Jahren (im Vergleich zu 10 Jahren Zeitwertersatzgarantie beim Vorgänger).

Weitere Eckdaten des neuen Energiespeicher Home auf einen Blick:

  • Systemwirkungsgrad von 97 %
  • Mindestens 80 % Restkapazität nach zehn Jahren bei bis zu 8.000 Vollzyklen
  • Systemkonfiguration mit der Sunny Island-Serie von SMA
  • Stand- und Wandmontage möglich

Die ausführliche technische Dokumentation und alle Vertriebsvorteile auf einen Blick entnehmen Sie bitte der aktuellen Produktbroschüre sowie demProduktvideo. Ihre individuellen Projektdaten können Sie wie gewohnt in unserem Kalkulationstool QuickCalc eingeben. Diese werden uns bei Abschluss automatisch zugesendet. 

LED Umstellung – Einheitsgemeinde Südharz wird abgeschlossen

Die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED Technik ist ein sehr sinnvolles Unterfangen. Rund 30 bis 50 Prozent ihres jährlichen Stromverbrauchs wenden deutsche Kommunen für die Straßenbeleuchtung auf. Durch die energetische Modernisierung können davon bis zu 80 Prozent eingespart werden.

e-con GmbH stellt die Einheitsgemeinde Südharz auf LED Technik um

Erste Vorplanungen für einzelne Ortsteile wurden durch uns 2015 im Gemeinderat vorgestellt. In der Folgezeit durften wir aus unserem eigenen LED Produktsortiment diverse Produkte liefern. Die Beantragung von Fördermitteln ist zeitaufwendig und anstrengend. Mit der Fördermittelbereitstellung aus dem Stark V Programm plante die Einheitsgemeinde Südharz die Umstellung auf LED Technik in allen Ortsteilen. Die Leistung wurde ausgeschrieben.

e-con GmbH war wirtschaftlichster Anbieter

Diese Woche stellten wir für die Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt (LENA) den Planungsleitfaden für Kommunen in Sachsen-Anhalt „Es werde Licht II“ fertig, der demnächst erscheinen wird. Eine Kernaussage ist:

„Eine „gute“ Straßenbeleuchtung dient in erster Linie der Verkehrssicherheit im Fahrzeug- und Personenverkehr. Studien zeigen, dass bei einem höheren Beleuchtungsniveau die Zahl der Verkehrsunfälle tendenziell sinkt. Darüberhinaus ist eine gute Straßenbeleuchtung in der Lage, die Sicherheit der Bürger vor kriminellen Übergriffen zu erhöhen sowie ein subjektives Empfinden von mehr Sicherheit auszulösen.“

In diesem Sinn hat die Einheitsgemeinde Südharz vieles richtig gemacht. Detailliert kann der aktuelle Status im Beitrag aus der Mitteldeutschen Zeitung vom 27.8.2017 nachgelesen werden.

Mit  Eingriff in bestehende Leuchtentechnik treten oft nicht wahrgenommene Schwierigkeiten zu Tage, die übersichtliche Nachfolgeinvestitionen auslösen können. Zu diesen gehören beispielsweise gebrochene historische Aluminiumleitungen und fehlender/defekter Überspannungsschutz. Werden diese nicht erkannt, können moderne LED Retrofitleuchten schnell wieder ausfallen. LED Technik ist viel wirtschaftlicher als die bisherige Lichttechnik, aber auch anfälliger.

 

Ehemalige Gaststätte „Zum Fass“ wird zu Wohnungen und Büros

Das historische Gebäude – Gaststätte „Zum Fass“ wird eine neue Nutzung erhalten und das Stadtbild aufwerten. Als e-con GmbH unterstützen wir das Bauvorhaben als zugelassener Experte/Berater für Energie und Umweltprogramme bzw. Energie-Effizienz-Experte. Darüberhinaus sind wir für die Tragwerksplanung/Statik verantwortlich.

Detailliert ist die Planung in der Mitteldeutschen Zeitung vom 27.11.2017 beschrieben. 

Gaststätte Zum Fass
Modernisierung Gaststätte Zum Fass

 

Warmwasser mit Solarstrom herstellen?

Photovoltaikanlagen kombiniert mit SMART Home Lösungen der e-con GmbH zeichnen sich durch ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis aus. Die Warmwasserbereitung mit dem eigenen Photovoltaikstrom ist somit weit wirtschaftlicher als mit einer herkömmlichen Solarthermieanlage.

PV-Anlage mit SMART Home sind bis zu 40% wirtschaftlicher als Solarthermieanlagen !

Um zu beurteilen, ob sich die zusätzliche Anschaffung einer Photovoltaikanlage oder Solarthermie-Anlage lohnt, kann man auch die Wärmekosten pro kWh (Wärmegestehungskosten) als Vergleichsgrundlage heranziehen. Für einen einfachen Wirtschaftlichkeitsvergleich können die Anschaffungskosten und die Betriebskosten über die Nutzungsdauer aufsummiert und durch die gesamten kWh Wärme geteilt werden, die die Photovoltaikanlage bzw. die Solarthermie-Anlage insgesamt erzeugt. So kommt man bei kleineren Anlagen zur Brauchwassererwärmung für Solarthermieanlagen auf rund 10 bis 15 Cents pro kWh. Die Stromgestehungskosten einer Photovoltaikanlage inklusive der SMART Home Lösung hingegen betragen lediglich 6 bis 9 Cents pro kWh. (Den vollständigen Beitrag gibt es hier)

Etwa 11 kWh werden benötigt, um 200 l Leitungswasser auf 60°C zu erwärmen!

Mit wachsendem Lebensstandard ist der Wasserverbrauch gestiegen: Jeder Bundesbürger verbraucht im Durchschnitt ca. 124 Liter Trinkwasser pro Tag. Davon werden 30 bis 40 % als Warmwasser verwendet, das macht bis zu 50 Liter täglich. Durch die Wärmeverluste bei der Speicherung   (etwa 3°C in 12h) und Verteilung ist die Warmwasserbereitung aus energetischer Sicht sehr aufwändig. Die folgende Grafik zeigt, wieviel Energie auf die Warmwasserbereitung im Haushalt entfällt.

 

 

 

Förderung der Heizungsoptimierung – 30% Zuschuss

Wir beantragen für Sie – Sprechen Sie uns an! 

Seit 1. August 2016 werden der Ersatz von Heizungspumpen und Warmwasserzirkulationspumpen durch hocheffiziente Pumpen sowie der hydraulische Abgleich am Heizsystem gefördert. Grundlage ist die Richtlinie über die Förderung der Heizungsoptimierung durch hocheffiziente Pumpen und hydraulischen Abgleich.

Zuschuss von 30% der Nettokosten

Die Förderung beträgt 30 % der Nettoinvestitionskosten für Leistungen sowohl im Zusammenhang mit dem Ersatz von Heizungs-Umwälzpumpen und Warmwasser-Zirkulationspumpen durch hocheffiziente Pumpen als auch im Zusammenhang mit dem hydraulischen Abgleich, höchstens jedoch 25.000 Euro pro Standort.

 

Quelle: © Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Gefördert werden beispielsweise: 

  • Voreinstellbare Thermostatventile 
  • Einzelraumtemperaturregler 
  • Strangventile 
  • Technik zur Volumenstromregelung (Differenzdruckregler) 
  • Separate Mess-, Steuerungs-, Regelungstechnik und Benutzerinterfaces (Bedienoberflächen) 
  • Pufferspeicher 
  • Einstellung der Heizkurve 
  • die Behandlung des Heizungswassers (zum Beispiel Enthärtung) 

Die Förderung kann beantragen:

  • Die Antragsberechtigung gilt für Eigentümer der Heizungsanlage 
  • Privatpersonen 
  • Unternehmen 
  • freiberuflich Tätige 
  • Kommunen, kommunale Gebietskörperschaften und kommunale Zweckverbände 
  • sonstige juristische Personen des Privatrechts (z. B. Vereine, Stiftungen, gemeinnützige Organisationen) 
  • Eine Antragsstellung durch den Hausverwalter oder einen anderen Bevollmächtigten ist möglich 

Nutzen Sie für Ihre Anfrage unser Kontaktformular in der Seitenleiste rechts. 

Weitere Information in diesem BAFA Infoflyer

Sonne auf Abruf I e-con Solarspeicher mit KfW-Förderung

Für Solarstrom gibt es immer weniger Einspeisevergütung. Wer seine Photovoltaikanlage möglichst effizient betreiben will, nutzt daher möglichst viel seines produzierten Stroms selbst. Solarspeicher helfen dabei. Econ bietet Solarstrom und Speicherlösungen einzeln und als Systemlösung an. 

In der Regel werden nur etwa 30 Prozent des Solarstroms direkt verbraucht. Dieser Anteil kann durch Speicherlösungen erheblich ausgebaut werden. Eine sinnvoller Autarkiegrad von bis zu 75% ist dabei möglich. 

Stromspeicher werden staatlich gefördert !

Für die Anschaffung eines Stromspeichers vergibt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mit dem Programm 275 zinsgünstige Kredite ab 1%  inklusive Tilgungszuschuss von 19%. 

Beispiel: Eine PV-Anlage mit 6,0 kWp Generatorleistung erzeugt etwa 6000 kWh Strom im Jahr. Bei einem Jahresstromverbrauch von 3500 kWh können 1053 kWh während die Sonne scheint selbst genutzt werden. Wird ein Speichersystem installiert kann weit über die doppelte Menge selbst verbraucht werden. In unserer Simulation sind das 2575 kWh. Die Eigenverbrauchsquote steigt von 17% auf 44% und der Autonomiegrad von 30% auf 75%!

 

Wussten Sie schon; mit unserem Quick-Plan können Sie rasch und umfassend eine Solaranlage und einen Speicher planen. 

Ausverkauf historischer LED Röhren – Bringen wenig Licht ins Dunkel

Seit gestern bietet wieder ein Discounter LED Röhren zum Verkauf an. Diese sind mit der Energieeffizienzklasse A+ gekennzeichnet. Der Preis scheint niedrig. Die LED Röhre leistet bei 24W (Länge=1,50m) tatsächlich extrem niedrige 2200Lumen. Lumen ist umgangssprachlich die Menge Licht, die von der LED Röhre ausgesendet wird. Genau diese Angabe ist für den Nutzer wichtig.

LED Röhren werden oft als Ersatz für bestehende Leuchtstoffröhren genutzt. Diese herkömmlichen  Leuchtstoffröhren sind ziemlich genormt und strahlen eine Lichtmenge zwischen 4.234 Lumen und 6.975 Lumen (jeweils bei einheitlichen 58W ohne Vorschaltgerät). Die Abweichungen hängen von der Lichtfarbe und dem Hersteller ab.

Um die gleiche Lichtmenge wie eine herkömmliche Leuchtstoffröhre zu erzielen werden also mindestens 2 Stück dieser LED Röhren benötigt. Mit 2 Stück dieser LED Röhren werden aus 2 x 2.200 = 4.400 Lumen als Lichtmenge ausgesendet. Beide LED Röhren zusammen haben dann eine Leistungsaufnahme von 2 x 24W = 48W. Die Einsparung beträgt also 58 – 48 = 10W/h, oder 10 kWh pro 1.000 Leuchtstunden (ca. 2,50 Euro/Jahr in einem Privathaushalt). Auch benötigt der Käufer nun zwei freie Fassungen in seiner Leuchte, die er nicht haben wird, da nur eine alte Leuchtstoffröhre ausgetauscht werden soll.

Durch den Austausch soll der Käufer ja nicht schlechter dastehen als vorher, oder? 

Die Energieeffizienzklasse schafft Kostenklarheit, soll das Umweltbewusstsein unterstützen und ist aber auch ein Maßstab für die Qualität des Produktes. Für LED Leuchtmittel ist aus unserer Sicht A+ eine schlechte Effizienzklasse. Sie spiegelt für dieses Produkt eine Qualität wieder, die nicht Stand der Technik ist. Econ bietet LED Röhren an, die pro 1 Stück e-con LED Röhre zwischen 4.000 – 5.400 Lumen (22W – 30W) als Lichtmenge abgeben. Die Energieffizienzklasse beträgt A++, leider gibt es aktuell keine höhere. Die Einsparung pro 1.000 Leuchtstunden beträgt dann 58 -22 = 36W/h, oder 36kWh pro 1000 Stunden (ca. 9,00 Euro/Jahr in einem Privathaushalt). Die erheblich höhere Einsparung rechtfertig den Kauf eine LED Röhre auf aktuellstem Stand!

Besuche Sie auch unsere eas-y I e-con Shop für Haushaltselektrogeräte von Drittherstellern!

Discounter vs econ

 

Thermografie – Visualisieren von Wärmebrücken ab 85 Euro

Thermografie ist ein Verfahren, das Temperaturverteilungen sichtbar macht. Warme und kalte Oberflächen eines Objektes werden auf dem Bild durch Farbkontraste oder Helligkeitsunterschiede erkennbar.

Mit dieser Methode werden thermische (Energie)Verluste von Gebäuden dargestellt. Nach Identifizierung der Schwachstellen sind Sanierungsmaßnahmen planbar. Somit werden Kosten für teure Energieverluste vermieden.

Über unseren Thermografie-Check hinaus werden weitere Dienstleistungen angeboten:

Die Thermografie ist das Mittel zum Zweck. Neben einer fachkundigen Auswertung ist eine konkrete Planung und Umsetzung der Sanierungsmöglichkeiten notwendig. An dieser Stelle finden Sie bei uns alle nötigen Kompetenzen.

Nutzen Sie unser Angebot und spüren Sie die Wärmeverluste in Ihrem Haus auf. Sie Erhalten einen schriftlichen Bericht mit Empfehlungen zur Behebung von Schwachstellen und Informationen für Maßnahmen zum Energiesparen.

 

econ Thermografie